07.02.2020 in Pressemitteilungen

Offener Brief an die Landesregierung

 

Sehr geehrter Herr Ministerpräsident Kretschmann, Sehr geehrter Herr Innenminister Strobl,

wir wenden uns an Sie in Vertretung für Mouhamadou Ouro Zato,
einen 28-jährigen Mann, der sein Heimatland Togo verlassen musste,
weil er dort als Mitglied einer demokratisch-freiheitlichen Partei politisch verfolgt wurde.

Mouhamadou Ouro Zato ist ein geschätzter Fußballspieler und Teamkollege des Polizei SV Mannheim, arbeitet in Vollzeit als Lagerhelfer
und zeigt viel Ehrgeiz, der deutschen Sprache mächtig zu werden und sich zu integrieren.

Dieser junge Mann soll nun aufgrund des Dubliner Abkommens nach Italien abgeschoben werden, da er dort seinen ersten Asylantrag gestellt hätte.
Die Situation der italienischen Regierung im Umgang mit den Geflüchteten ist allgemein medial bekannt;
die Flüchtlingslager sind überfüllt, es fehlt am Nötigsten.
Wir sehen in der Abschiebung von Mouhamadou Ouro Zato seine Menschenwürde verletzt; das Leben, welches er sich in Deutschland aufgebaut hat würde vom einen auf den anderen Tag sinnlos zerstört werden,
ein integrierter Teil aus der deutschen Gesellschaft herausgerissen werden.

Eine Abschiebung untergräbt die Bemühungen Mouhamadou Ouro Zatos und aller ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern,
die den geflüchteten Menschen beim Erlernen der deutschen Sprache, der Wohnungs- und der Arbeitssuche unterstützen.
Ebenso untergräbt diese Abschiebung das Bemühen von vielen Betrieben, asylsuchende Personen durch die Ausbildung zu helfen und im Klima des Fachkräftemangels als Fachkräfte einzustellen.

Wenn wir von Integration reden, dann dreht sich die Diskussion immer um die Kriterien Sprachkenntnisse, Arbeitsverhältnis und die Anerkennung der deutschen Werte.
Mouhamadou Ouro Zato zeigt besonderes Engagement in all diesen Bereichen; es scheint keine rationale Begründung für seine Abschiebung in ein Land zu geben,

welches er kaum kennt, in dem er von vorne anfangen müsste, ohne Sprachkenntnisse, ohne Arbeitsverhältnis, ohne soziales Umfeld.

Wir appellieren in diesem Schreiben an die Landesregierung, insbesondere an Herrn Innenminister Strobl
die Abschiebung Mouhamadou Ouro Zatos zu verhindern und die Ermessensspielräume bei Abschiebungen endlich sinnvoll zu nutzen.

Unsere Gesellschaft lebt von Vielfalt und wird durch gut integrierte, engagierte und arbeitende Migranten bereichert.

Ein Land, welches Freiheit und Demokratie in seinem Grundgesetz predigt,
sollte einen Mann, der eben jene Werte verteidigt hat und dafür in seinem Heimatland verfolgt wurde, nicht abschieben.

Bitte stoppen Sie Mouhamadou Ouro Zatos Abschiebung.

28.11.2019 in Pressemitteilungen

Die Jusos Mannheim distanzieren sich von auf dem Bundeskongress der Jusos gefassten Beschlüssen

 

Der Bundeskongress der Jusos am vergangenen Wochenende hat bisher geltende rote Linien überschritten. Unter Anderem wurden höchst bedenkliche, radikale Forderungen mit zumeist überwältigender Mehrheit im Rahmen von diversen Anträgen und dem neuen Grundsatzprogramm angenommen.

21.03.2019 in Pressemitteilungen

Jusos Mannheim mit neuem Vorstand: Katharina Vasilakis und Titus Heyme als Kreisvorsitzende

 
V.l.n.r.: Kai Herrenkind, Annalena Wirth, Titus Heyme, Katharina Vasilakis, Alexander Schreiber, Timur Özcan

“Wir machen Zukunft.” Dieses Motto hat sich der am Montag auf der Jahreshauptversammlung neu gewählte Vorstand der Jusos Mannheim für sein Arbeitsjahr auf die Fahne geschrieben.

 

21.12.2018 in Pressemitteilungen

SPD Bundesvorsitzende Andrea Nahles zu Gast bei den Jusos Mannheim

 
V.l.n.r.: Katharina Vasilakis, Jacob Waiß, Andrea Nahles, Lars Castellucci, Isabel Cademartori

Am Donnerstag den 15. November war die Bundesvorsitzende der SPD Andrea Nahles mit über 100 Bürgerinnen und Bürgern zu Gast bei den Jusos Mannheim. Im Rahmen eines neuen Veranstaltungsformates luden die Jusos Mannheim zur Mittagspause mit Andrea Nahles ein, um zusammen mit der Parteivorsitzenden in der Bar Basso zu Mittag zu essen.

In ihrer kurzen Einstiegsrede erklärte Andrea Nahles ihre Pläne für die Zukunft der Sozialdemokratie in den Zeiten der Digitalisierung und Globalisierung. Dabei machte Nahles klar, dass die Gewinne der Digitalisierung und Globalisierung nicht nur den Amerikanischen Tech-Giganten sondern allen zugutekommen sollen und stellte Konkrete Ziele und Pläne für die Verteilung der Ressourcen des Digitalen Zeitalters vor. Auch der Bundestagsabgeordnete Lars Castellucci, pflichtete der Parteichefin bei, dass die Sozialdemokratie sich dafür einsetzten muss, den Wohlstand von Morgen sozial gerecht zu verteilen. Anschließend stellte sich Nahles unter der Moderation der Spitzenkandidatin der Jusos Mannheim für die Gemeinderatswahl Isabel Cademartori den zahlreichen Fragen der Gäste die eine Vielzahl an Themen, unter anderem zu gerechten Besteuerungen, Integration und Bildung abdeckten.

„Wir sind sehr zufrieden mit diesem neuen und innovativen Veranstaltungsformat.“ sagt die Juso-Kreisvorsitzende und Gemeinderatskandidatin Katharina Vasilakis. Trotz der Mittagszeit seien viele Menschen gekommen um mit Andrea Nahles und den Jusos über Politik zu diskutieren. Der Juso-Kreisvorsitzender Jacob Waiß ergänzt: „Wir haben uns sehr gefreut dass Andrea Nahles zu uns nach Mannheim gekommen ist. Wir Jusos stehen hinter unserer Parteivorsitzenden.“

29.10.2018 in Pressemitteilungen

Staatsminister Michael Roth MdB bei den Jusos Mannheim mit über 150 Bürgerinnen und Bürgern

 
V.l.n.r.: Katharina Vasilakis, Jacob Waiß, Isabel Cademartori, Michael Roth MdB, Ralf Eisenhauer

Unter dem Thema „Ist die EU noch zu retten?“ luden die Jusos Mannheim am vergangenen Donnerstag, den 25.10. zur Diskussion mit dem Staatsminister für Europ im Auswärtigen Amt Michael Roth ein. Im gefüllten Bürgerhörsaal der Universität Mannheim fanden sich rund 150 Bürgerinnen und Bürger ein, um über die Zukunft der Europäischen Union zu sprechen.

Jusos auf Facebook

Unsere Tipps