Jusos verurteilen Äußerungen des Bunds katholischer Ärzte zur Heilbarkeit von Homosexualität

Veröffentlicht am 22.05.2012 in Allgemein

Im Rahmen des katholischen Kirchentages ist auch der Bund katholischer Ärzte mit einem eigenen Stand in der Mannheimer Innenstadt vertreten. Dort wurde die Meinung verbreitet, dass Homosexualität eine Krankheit und sie damit auch heilbar sei. Die Jusos Mannheim verurteilen diese homophoben Parolen und fordern den Bund katholischer Ärzte endlich solche Überzeugungen von vorgestern fallen zu lassen.

„Als betroffene Person verletzt es mich zutiefst, dass mir Menschen, die eine große gesellschaftliche Verantwortung tragen, mit diesen Parolen dazu beitragen, dass Homosexualität immer noch nicht als normal angesehen wird.“, erklärt der Kreisvorsitzende der Jungsozialistinnen und Jungsozialisten, Christian Dristram, der selbst homosexuell ist. „Die sexuelle Identität eines Menschen sollte gesellschaftlich keine Rolle spielen. Alle Menschen sind gleich - unabhängig davon wen sie lieben.", ergänzt Dristram.

Wir Jusos setzen uns für eine offene und tolerante Gesellschaft ein. Niemand darf Diskriminierung aufgrund des Geschlechts, der sozialen, ,kulturellen oder ethnischen Herkunft, der Religion oder der sexueller Identität erfahren. Der Bund katholischer Ärzte und auch die katholische Kirche im Allgemeinen haben hier einen großen Nachholbedarf. Solche ewiggestrigen Vorstellungen sollten keinen Platz in unserer Gesellschaft haben.

 

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