Kritik an homophoben Positionen der JU - Jusos Mannheim fordern Klarstellung von Löbel

Veröffentlicht am 29.03.2013 in Pressemitteilungen

"Brecht Soenen" / www.jugendfotos.de, CC-Lizenz(by)

Die Jungsozialistinnen und Jungsozialisten (Jusos) kritisieren die Junge Union (JU) Baden-Württemberg und deren Vorsitzenden und Mannheimer Gemeinderat Nikolas Löbel für die Ablehnung der Gleichstellung gleichgeschlechtlicher Paare. Die Jusos fordern eine Klarstellung von Löbel, der sich noch im Dezember für eine Gleichstellung ausgesprochen hatte.

„Es erschließt sich mir einfach nicht, wie die JU weiterhin an ihrer homophoben Politik festhalten kann. Eine Unterscheidung zwischen einer vermeintlich bürgerlichen Ehe und zwischen Lebenspartnerschaften ist künstlich und geht an der Realität vorbei. Letztlich geht es in beiden Verbindungen um Liebe und Verantwortung.“, kommentiert der Juso-Kreisvorsitzende Christian Dristram die Positionierung der JU Baden-Württemberg. Löbel meinte laut Mannheimer Morgen noch im Dezember, gleichgeschlechtliche Paare gehörten zur Normalität. „Die Mannheimerinnen und Mannheimer sollten klar wissen, woran sie bei Löbel sind. Wer hier mal Hü und dort mal Hott sagt, scheint nicht sonderlich verlässlich. Wir fordern daher eine Klarstellung, welche Position Nikolas Löbel nun vertritt“, fordert Dristram auch im Hinblick auf die Kommunalwahlen im nächsten Jahr. 

Die Jusos beteiligen sich aktiv an der gleichstellungspolitischen Aufklärung der Stadtgesellschaft, indem sie beispielsweise am internationalen Tag gegen Homophobie informieren und am Christopher Street Day (CSD) teilnehmen. „Wir laden die JU gern ein, sich bei uns über gesellschaftliche Realitäten zu informieren. In Sachen Fortschrittlichkeit können wir ihnen noch einiges beibringen!“, sagt Maria Carciumaru, stellvertretende Vorsitzende der Jusos Mannheim.

 

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