Kleiderspende übergeben - Jusos helfen Asylbewerberinnen und Asylbewerbern

Veröffentlicht am 23.02.2012 in Pressemitteilungen

Foto: aboutpixel.de - kamikazefliege

Die Jusos Mannheim unterstützen weiter die Bewohnerinnen und Bewohner der Staatlichen Gemeinschaftsunterkunft für Flüchtlinge in der Neckerstadt West: Nach einem ersten Besuch auch bei der Flüchtlingsberatung des Caritasverbands Mannheim e.V. und des Diakonischen Werks Mannheim e.V. im Dezember, sammelten sie nun Kleidungsstücke und Geld für Regale. Am vergangenen Donnerstagkonnten zahlreiche Spenden von JungsozialistInnen und SPD-Mitgliedern und zwei Regale übergeben werden.

„Vom Staat erhalten die Asylbewerberinnen und Asylbewerber nur zweimal im Jahr Kleidung. Das reicht oft nicht. Daher haben wir im Dezember eine verbandsinterne Kleiderspende organisiert.“ erklärt Sergej Kaiser von den Jusos Mannheim den Hintergrund. Die Caritas hat eine kleine Kleiderkammer eingerichtet, durch die die AsylbewerberInnen zusätzlich Kleidung bekommen können. Dort können auch Kleiderspenden abgegeben werden. Die Bewohnerinnen und Bewohner können sich aus diesem Fundus unbürokratisch Kleidungstücke aussuchen. Verwaltet wird die Kleiderkammer von zwei Bewohnerinnen der Gemeinschaftsunterkunft. Doch die Räumlichkeiten sind sehr klein – und es fehlt an Regalen zur Lagerung. Dank der Spende eines Sozialdemokraten konnten die Jusos nun zwei Regale kaufen und gemeinsam mit der gespendeten Kleidung übergeben. „Wir sind dankbar für die Hilfe. In kleinen Schritten wird die Kleiderkammer immer besser.“ bedankte sich Angelika Wagner, Sozialarbeiterin von der Caritas bei den Jusos.

Die Jusos wollen auch in Zukunft den Asylbewerberinnen und Asylbewerbern helfen, wo es auf lokaler Ebene möglich ist. Denn die Lebenssituation vieler AsylbewerberInnen bleibt sowohl bezogen auf Wohnen als auch Integration schwierig. „Unsere Gesellschaft sowie die Politik in Mannheim und Baden-Württemberg muss sich stärker für die AsylbewerberInnen und ihre Schicksale interessieren und aktiv für die Verbesserung ihrer Situation eintreten“ schließt Kaiser.

 

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