Jusos Mannheim und Falken distanzieren sich von extremismustheoretischer Ideologie im Vorwärts

Veröffentlicht am 09.03.2012 in Partei

Die Jungsozialist*innen in der SPD und die SJD-Die Falken Mannheim sind empört über das Abdrucken eines Comics in der SPD Parteizeitung „Vorwärts“, in dem extremismustheortisches Gedankengut verbreitet wird. Mit der Extremismustheorie wird versucht jegliches Bestreben nach einer Veränderung der Gesellschaft als verfassungsfeindliches und zwangsläufig gewalttätiges Vorhaben zu diskreditieren. Dieses Denken wurde von Jusos und Falken, aber auch der SPD-Bundestagsfraktion in der Vergangenheit immer wieder vehement kritisiert.

In der im „Vorwärts“ verbreiteten bildlichen Gleichsetzung „sozialistischer Jugendzentren“ mit „nationalen Jugendzentren“ sehen Jusos und Falken ganz klar extremismustheoretische Bestrebungen. Christian Dristram, Kreisvorsitzender der Jusos Mannheim stellt dazu fest: „Die Gleichsetzung kritischer, demokratisch sozialistischer oder libertärer Einstellungen mit nationalsozialistischem oder neofaschistischem Gedankengut ist für uns nicht akzeptabel. Wir distanzieren uns als Jugendorganisation der SPD von diesen Darstellungen.“

Julia Lück, stv. Stadtverbandsvorsitzende der Falken Mannheim und Leiterin des Kinderrings bei den Falken Baden-Württemberg betont: „Unsere Mitglieder sehen diese Darstellung als Herabwürdigung der Kinder- und Jugendzentren der Sozialistischen Jugend Deutschlands – Die Falken an. Bei uns wird antirassistische, gewaltpräventive und demokratische Pädagogik umgesetzt. Es ist für uns nicht begreiflich, wie im sogenannten „Vorwärts“ eine bildliche Gleichsetzung unserer Arbeit mit gewalttätigen Neonazis abgedruckt werden kann.“

Jusos und Falken weisen darauf hin, dass das in diesem Comic verbreitete Weltbild der von Kristina Schröder (CDU) als Familienministerin vertretenen extremismustheoretischen Sichtweise entspricht. Schröder fiel immer wieder durch Kürzungen von Mitteln im Bereich der Bekämpfung von rechtem Gedankengut und einem Herunterspielen rechter Gewalt auf. Stattdessen liegt ihr Fokus auf der Bekämpfung des sogenannten „Linksextremismus“. Linke Projekte gegen Rechts wurden von ihr mit dem Zwang zur sogenannten „Demokratieerklärung“ pauschal diskreditiert.

Jusos und Falken Mannheim erwarten eine Entschuldigung der Verantwortlichen und des Chefredakteurs des Vorwärts Uwe Knüpfer, auch für seinen Versuch der Umdeutung und Rechtfertigung des betreffenden Comics in einem Blogbeitrag.

 

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