Jusos Mannheim kritisieren die einseitige Berichterstattung und den Umgang mit Geflüchteten bei der Großrazzia

Veröffentlicht am 28.05.2015 in Pressemitteilungen

Die Jusos Mannheim kritisieren die mediale Aufarbeitung als auch den Umgang bei der Großrazzia im Asylbewerber*innenheim am vergangenen Montag. Es wurden nach einer Großrazzia in der Mannheimer Asylunterkunft 19 Asylbewerbende wegen dem dringenden Verdacht des Rauschgifthandels festgenommen.
 
Skander Absi stellvertretender Vorsitzender der Jusos Mannheim dazu: "Die Menschen dort besitzen keine Möglichkeit durch reguläre Arbeit ihre Familien zu ernähren. Auch wenn die Polizei den Einsatz als Erfolg verkauft, sind letztendlich die Flüchtlinge die leidtragenden. Die Strippenziehenden, die im Hintergrund agieren und die großen Profite durch den Rauschgifthandel machen, werden bei den Ermittlungen vergessen. Das ist als würde man Wasser in den Rhein kippen."
 
"Erst wenn den Geflüchteten die Möglichkeit gegeben wird, sich hier unter normalen Bedingungen eine Existenz aufzubauen, wird man diese Probleme nicht mehr haben. Für uns haben in erster Linie hier die Gesetzgebenden und die Asylgesetzgebung zum großen Teil dazu geführt, dass es zum Rauschgifthandel gekommen ist", schließt Clara Kopiez, Vorsitzende der Jusos.

 

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