Jusos Mannheim fordern bessere Finanzierung von Jugendarbeit!

Veröffentlicht am 28.10.2011 in Kommunalpolitik

Anlässlich der Etatrede des Oberbürgermeisters Dr. Peter Kurz erklären die JungsozialistInnen des Kreisverbands Mannheim, dass die Schwerpunktsetzungen im Haushaltsentwurf allgemein zu begrüßen sind. Gleichermaßen warnen sie vor einem einseitigen Ansatz in der Bildungspolitik. "Die Etatrede von Oberbürgermeister Kurz hat deutlich gemacht, dass die sozialdemokratische Kommunalpolitik in Mannheim weiterhin ihren Schwerpunkt auf Bildung setzt.", erklärt Christian Dristram von den Jusos Mannheim.

Die Jusos Mannheim begrüßen ausdrücklich, dass der Ausbau der Ganztagsbetreuung in Schulen und Kindergärten und der generelle Ausbau von Kindergarten- und Krippenplätzen in die nächsten zwei Jahre weiterhin forciert werden. "Mannheim hat mit seiner Bildungspolitik Vorbildcharakter für ganz Baden-Württemberg,", fasst Dristram zusammen.

"Bildung hört nicht an der Schulpforte auf", so Imke Buß, stellvertretende Vorsitzende der Jusos. "Auch außerschulische und pädagogische Betreuung außerhalb der Klassenzimmer muss weiter unterstützt werden. Die Mannheimer Jugendverbände und die freien Träger in der Jugendarbeit nehmen einen wichtigen Platz in der persönlichen Entwicklung von Kindern und Jugendlichen ein. Diese ist schon jetzt unterfinanziert. Auch hier müssen Mittel für bessere Bildung und Betreuung zur Verfügung gestellt werden", schlussfolgert Buß. Die Jusos fordern neben der allgemein besseren Finanzierung einen dynamisch wachsenden Zuschuss für die Jugendarbeit der Mannheimer Verbände. " Nicht nur die Energiekosten steigen; auch die Gehälter der Beschäftigten werden in den Tarifrunden richtigerweise regelmäßig erhöht. Es muss gewährleistet werden, dass die neu auf die Träger zukommenden Kosten nicht zu Lasten der Jugendarbeit gehen.", konstatieren die Jusos.

Im Hinblick auf das Bewerbungsvorhaben um die europäische Kulturhauptstadt 2020 sind Investitionen in Kultur wichtig. Dabei sollte nicht vergessen werden, dass auch in der Jugendarbeit wichtige Beiträge zur kulturellen Bildung von Kindern und Jugendlichen geleistet werden. Es sollte daher keine einseitige Förderung von prestigeträchtigen Großprojekten wie dem Musikpark geben, während für freie Träger in der Jugendkulturarbeit wie beispielsweise der Stadtjugendring und das Jugendkulturzentrum Forum in den nächsten Jahren keine Anpassung der Zuschüsse an gestiegene Ausgaben geplant ist.
„An dieser Stelle ist Nachbesserungsbedarf im Haushalt. Wir Jusos fordern jährliche Zuschusssteigerungen, die die derzeitigen Ausgaben der Träger decken und Defizite künftig verhindern, um die Jugendkulturarbeit wieder auf sicherere Füße zu stellen. Daneben müssen die genannten dynamischen Komponenten berücksichtigt werden. Konkret bedeutet dies eine jährliche Steigerung der Zuschüsse um mindestens drei bis fünf Prozent. Wir Jusos werden in den Haushaltsberatungen darauf hinwirken, dass die gute Jugendarbeit in Mannheim weiterhin umgesetzt werden kann", erläutert Dristram abschließend.

 

Jusos auf Facebook

Termine

Alle Termine öffnen.

14.12.2018, 19:00 Uhr - 22:00 Uhr Jusos auf dem Weihnachtsmarkt!
Am Freitag, den 14.12 möchten wir Euch gemeinsam mit unserer Schüli-Gruppe einladen mit uns den Mannheimer Weihn …

19.12.2018, 19:00 Uhr - 21:00 Uhr Deutschland und die Zukunft der künstlichen Intelligenz
Der Ring Politischer Jugend (RPJ) lädt ein mit den anderen Jugendorganisationen der …

20.12.2018, 19:00 Uhr - 22:00 Uhr Jusos Red Sox Party
Die beste Weihnachtsfeier des Jahres steht wieder an! Mit allen Jusos aus Mannheim wollen wir das richtig gute&erf …

Alle Termine

Unsere Tipps