Jusos besuchen Ausschuss für Umwelt und Technik

Veröffentlicht am 16.03.2009 in Jusos in Aktion

Am 3. März machte sich eine Gruppe Jusos ein Bild von der Arbeit in den Ausschüssen des Gemeinderats.

Zur Einführung erörterten Christoph Beil von der Stadt Mannheim und Gemeinderat Ralf Eisenhauer den im Ratssaal versammelten Jusos die Arbeitsweise des Gemeinderats. Nachdem man sich mit den Ausschüssen, ihren Kompetenzen und mit dem Prozess, wie aus einer Idee eines Gemeinderats ein Beschluss wird, auseinandergesetzt hatte, wurden die Unterlagen zur Sitzung des Ausschusses für Umwelt und Technik unter die Lupen genommen. Die Jusos staunten nicht schlecht über die Vielzahl an Informations-und Beschlussvorlagen, über die man als Gemeinderat oder Gemeinderätin zu entscheiden hat.
Nun ging es zur Ausschusssitzung. Nach einer Begrüßung durch den Vorsitzenden des Ausschusses für Umwelt und Technik, Bürgermeister Lothar Quast, ging es für die Gemeinderäte unter den Augen der Jusos an die Arbeit. Neben Beratungen über die Neugestaltung der Planken, die Erneuerung der Fahrbahn am Friedrichsring und dem Abbruch des Fußgängersteges am Collini-Center, ging es auch um die Zukunft der Zufahrt zum Handelshafen und damit um das Schicksal der historischen Teufelsbrücke. Nach der Vorstellungen der Pläne der Rhein-Neckar-Hafengesellschaft, die aufgrund steigender Umschlagszahlen eine bessere Zufahrt zum Handelshafen benötigt, kam es zu einer harten aber fairen Debatte zwischen Gegnern und Befürwortern des Projekts, galt es doch ein Ausgleich zwischen den Interessen der Hafengesellschaft und den Anliegen der Anwohner finden. Insgesamt war es ein spannender Nachmittag für die Mannheimer Jusos, zeigte er doch klar und deutlich, um was es sich bei der Gemeinderatswahl zu kämpfen lohnt: Um die Möglichkeit konkrete Veränderungen vor Ort herbeizuführen.

 

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