CSD? Wir waren dabei!

Veröffentlicht am 18.08.2010 in Gemeindenachrichten

Der CSD 2010 in Mannheim war dieses Jahr ein voller Erfolg für die Jusos und SPD. Viele Menschen, die feierten und doch offen für die Botschaften des CSD waren: Gleichstellung und Anerkennung für die in homo-, bi- und transsexueller Beziehung lebender Menschen.

Die Parade, die ihre Ursprünge in New York hat und an den Juni 1969 erinnert, als tagelange Kämpfe zwischen der Polizei und Homosexuellen wüteten war dieses Jahr ein geradezu unglaublicher Publikumsmagnet. Nach offiziellen Angaben waren es 75.000 Zuschauer, die den rund 2.000 Demonstrierenden zusahen.

Party, Spaß aber auch ernste Botschaften wurden dieses Jahr geboten. Vom "Action Club" über die psychologische Beratung für Schwule und Lesben waren auch alle größeren Parteien mit eigenen Zugwagen anwesend und erklärten sich damit solidarisch mit den für Gleichstellung Kämpfenden. Alle?

Nein. Eine fehlte. Die CDU. Sie hielt es offenbar nicht für nötig großen Aufwand zu betreiben sich für die Rechte in progressiver Gemeinschaft lebender Menschen einzusetzen. Warum denn auch? Der Baden-Württembergische Ministerpräsident, auf dessen Antwort die Schirmherrschaft für den CSD in Mannheim zu übernehmen bis heute aussteht, erklärte ohnehin, dass er von der Homoehe nicht viel halte.

So hatten alle TeilnehmerInnen des CSD ihren Spaß und konnten doch eine politische Botschaft versenden - die der SPD.

Baden-Württemberg ist bunt!
Bunter als Herr Mappus und seine Regierung denkt!

 

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