Stadt. Land. Bund - Wir wollen gestalten!

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Wir Jusos haben den Anspruch, etwas zu verändern und treten daher als selbstbewusster und kritischer Verband auf. Wir wollen zum Beispiel gute, kostenlose Bildung und Zukunftsperspektiven für alle! 

Bei unserer Arbeit lassen wir uns von unseren Grundüberzeugungen leiten. Wir stehen für Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität ein und wollen dies nicht nur theoretisch diskutieren, sondern an die Menschen vor Ort herantragen.

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15.09.2020 in Topartikel Pressemitteilungen

Mannheimer Juso-Kreisvorsitzende kandidiert als stellvertretende Landesvorsitzende der Jusos Baden-Württemberg

 

Unsere Kreisvorsitzende Annalena Wirth kandidiert am 19. September als stellvertretende Landesvorsitzende der Jusos Baden-Württemberg. Ihre Kandidatur stellt die 18 jährige Jurastudentin dabei unter das Motto “Wer wenn nicht wir?”, im Fokus ihrer Arbeit soll die Modernisierung der Partei stehen.

„Junge Frauen trauen sich leider immer noch viel zu selten, für hohe Ämter innerhalb der Partei zu kandidieren. Ich möchte dabei als Vorbild dienen und ein neues Selbstverständnis innerhalb der Jusos und der SPD etablieren.“ So die Lindenhöferin, die selbst anfang des Jahres zur jüngsten Ortsvereinsvorsitzenden der SPD in Deutschland gewählt wurde. Inhaltlich möchte Wirth vor allem an der Europa- und Außenpolitik der Jusos arbeiten, insbesondere das Völkerrecht ist ein Herzensthema für die angehende Juristin. “Als Mitglied in einem der erfolgreichsten Kreisverbände der Jusos und der SPD in Baden-Württemberg liegt es mir besonders am Herzen, Mannheim eine Stimme in der Südwest-SPD zu geben. Dafür kandidiere ich als stellvertretende Landesvorsitzende.”

Wir Jusos unterstützen unsere Kreisvorsitzende und haben sie auf der Vorstandsklausur am 14. September als "Mannheimer Kandidatin" nominiert. "Es ist super, dass Mannheim wieder eine Stimme auf Landesebene hat - und wer, wenn nicht Annalena?" So Co-Vorsitzender Kai-Uwe Herrenkind.


 

01.09.2020 in Wahlen

JHV 2020 - Wirth und Herrenkind bilden neue Doppelspitze

 

Am vergangenen Donnerstag, den 27. August holten wir unsere Jahreshauptversammlung nach, welche im März coronabedingt ausfallen musste.

Unter Einhaltung der Hygieneregeln versammelten wir uns in der Halle des TSG Rheinau, um einen neuen Vorstand zu wählen.

Als Doppelspitze führen fortan die angehende Juristin und Annalena Wirth (18) und der Politikstudent Kai-Uwe Herrenkind (21) den Kreisverband. „Die SPD ist eben kein FC Bayern, Man ist kein Erfolgsfan. Die SPD ist eher wie der SV Waldhof, man ist mit dem Herzen dabei. Und ich bin mir sicher, dass der SPD der Aufstieg auch noch bevorsteht.“ Sagt Annalena in ihrer Rede optimistisch. 

Unter dem Motto „Stadt, Land, Bund - Wir wollen gestalten!“ Wollen sie die Jugendorganisation in zwei Wahlkämpfe führen und kommunalpolitisch mitmischen.

„Unser Ziel für Superwahljahr 2021: Wir werden in Mannheim wieder 3 Mandate erringen und die AfD aus dem Parlament fegen!“ So Kai-Uwe.

Gemeinsam mit ihren Stellvertretern Nadja Fakesch, Jerome Peters, Luise Simon, Sascha Brüning und Simon Schwerdtfeger bilden Sie den Vorstand für das Arbeitsjahr 20/21. 

Als Gäste durften wir den Landtagsabgeordneten Stefan Fulst-Blei, den Calwer Oberbürgermeister Florian Kling und Lars Castellucci, Bundestagsabgeordneter aus dem Rhein-Neckar Kreis für Grußworte bei uns begrüßen.

Die scheidenden Vorsitzenden Katharina Vasilakis und Titus Heyme sagten nach ihrer Verabschiedung  “Wir sind dankbar für eure Unterstützung in den letzten Jahren. Gemeinsam haben wir super viel erreicht und erlebt. Mit Annalena und Kai wissen wir die Jusos Mannheim auch für die Zukunft in sehr guten Händen!”.

07.02.2020 in Pressemitteilungen

Offener Brief an die Landesregierung

 

Sehr geehrter Herr Ministerpräsident Kretschmann, Sehr geehrter Herr Innenminister Strobl,

wir wenden uns an Sie in Vertretung für Mouhamadou Ouro Zato,
einen 28-jährigen Mann, der sein Heimatland Togo verlassen musste,
weil er dort als Mitglied einer demokratisch-freiheitlichen Partei politisch verfolgt wurde.

Mouhamadou Ouro Zato ist ein geschätzter Fußballspieler und Teamkollege des Polizei SV Mannheim, arbeitet in Vollzeit als Lagerhelfer
und zeigt viel Ehrgeiz, der deutschen Sprache mächtig zu werden und sich zu integrieren.

Dieser junge Mann soll nun aufgrund des Dubliner Abkommens nach Italien abgeschoben werden, da er dort seinen ersten Asylantrag gestellt hätte.
Die Situation der italienischen Regierung im Umgang mit den Geflüchteten ist allgemein medial bekannt;
die Flüchtlingslager sind überfüllt, es fehlt am Nötigsten.
Wir sehen in der Abschiebung von Mouhamadou Ouro Zato seine Menschenwürde verletzt; das Leben, welches er sich in Deutschland aufgebaut hat würde vom einen auf den anderen Tag sinnlos zerstört werden,
ein integrierter Teil aus der deutschen Gesellschaft herausgerissen werden.

Eine Abschiebung untergräbt die Bemühungen Mouhamadou Ouro Zatos und aller ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern,
die den geflüchteten Menschen beim Erlernen der deutschen Sprache, der Wohnungs- und der Arbeitssuche unterstützen.
Ebenso untergräbt diese Abschiebung das Bemühen von vielen Betrieben, asylsuchende Personen durch die Ausbildung zu helfen und im Klima des Fachkräftemangels als Fachkräfte einzustellen.

Wenn wir von Integration reden, dann dreht sich die Diskussion immer um die Kriterien Sprachkenntnisse, Arbeitsverhältnis und die Anerkennung der deutschen Werte.
Mouhamadou Ouro Zato zeigt besonderes Engagement in all diesen Bereichen; es scheint keine rationale Begründung für seine Abschiebung in ein Land zu geben,

welches er kaum kennt, in dem er von vorne anfangen müsste, ohne Sprachkenntnisse, ohne Arbeitsverhältnis, ohne soziales Umfeld.

Wir appellieren in diesem Schreiben an die Landesregierung, insbesondere an Herrn Innenminister Strobl
die Abschiebung Mouhamadou Ouro Zatos zu verhindern und die Ermessensspielräume bei Abschiebungen endlich sinnvoll zu nutzen.

Unsere Gesellschaft lebt von Vielfalt und wird durch gut integrierte, engagierte und arbeitende Migranten bereichert.

Ein Land, welches Freiheit und Demokratie in seinem Grundgesetz predigt,
sollte einen Mann, der eben jene Werte verteidigt hat und dafür in seinem Heimatland verfolgt wurde, nicht abschieben.

Bitte stoppen Sie Mouhamadou Ouro Zatos Abschiebung.

28.11.2019 in Pressemitteilungen

Die Jusos Mannheim distanzieren sich von auf dem Bundeskongress der Jusos gefassten Beschlüssen

 

Der Bundeskongress der Jusos am vergangenen Wochenende hat bisher geltende rote Linien überschritten. Unter Anderem wurden höchst bedenkliche, radikale Forderungen mit zumeist überwältigender Mehrheit im Rahmen von diversen Anträgen und dem neuen Grundsatzprogramm angenommen.

21.03.2019 in Pressemitteilungen

Jusos Mannheim mit neuem Vorstand: Katharina Vasilakis und Titus Heyme als Kreisvorsitzende

 
V.l.n.r.: Kai Herrenkind, Annalena Wirth, Titus Heyme, Katharina Vasilakis, Alexander Schreiber, Timur Özcan

“Wir machen Zukunft.” Dieses Motto hat sich der am Montag auf der Jahreshauptversammlung neu gewählte Vorstand der Jusos Mannheim für sein Arbeitsjahr auf die Fahne geschrieben.

 

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